Gewaltprävention
Nach Daoistischer Lehre und Verständnis der Qi Prinzipien
Gewaltprävention
Nach Daoistischer Lehre und Verständnis der Qi Prinzipien
Integration in den Schulalltag
Naheliegend ist die Turnstunde dazu zu verwenden. Muss aber nicht sein. Es wäre sinnvoll, wenn die Schüler am Anfang jeden Tages in der ersten Stunde 10 min. mit der Thematik konfrontiert würden.
Optimal wäre, wenn der Tag begonnen wird mit fünf Minuten Beruhigungs-Übung, gefolgt von fünf Minuten theoretischen Hintergrund über die Gesetzmäßigkeiten von Sieg und Niederlage bzw. von Yin und Yang.
Natürlich müsste das Projekt in der Turnstunde vertieft werden.
Konkrete und individuelle Lösungen sollten gemeinsam erarbeitet werden.
Integration in den Firmenalltag
Jede Firma hat die Möglichkeit, einen eigenen oder in der Nähe liegenden Raum zur Verfügung zu stellen, um mit den Angestellten Techniken zu üben, welche ihrem Wohlbefinden förderlich sind.
Konkrete und individuelle Lösungen sollten gemeinsam erarbeitet werden.
Jugendgewalt
Die Gewalt an Schulen nimmt zu und es scheint keine funktionierenden Konzepte für dieses Problem zu geben. Warum?
Die Konzepte beruhen darauf, den Jugendlichen von der Gewalt weg zu führen mittels rationalen Argumenten. Man baut auf das rationale Verständnis des Jugendlichen.
Gewalt hat nichts mit rationalem Verstehen zu tun. Es ist ein Trieb, welcher durch die Lust an Macht genährt wird. Rationales verstehen hilft hier nichts.
Es ist bewiesen, dass der Mensch ein emotionales Wesen ist und die mächtigsten Emotionen drehen sich nun mal um Ernährung und Fortpflanzung (Sex), sprich Macht.
Es gibt einen Weg:
Den Menschen in seinem Bedürfnis nach Macht und somit nach Gewalt ernst zu nehmen und ihm diese Fähigkeiten zu vermitteln. Gleichzeitig soll aber auch die Verantwortung dieser Macht mit gegeben werden. Wenn dies richtig getan wird, passiert dieser Prozess auf natürliche Weise ganz von alleine.
Psychische Gewalt in Firmen
Das Prinzip ist dieselbe und der Schaden ebenfalls. Ob die Gewalt auf physischer oder psychischer Ebene stattfindet, ist irrelevant. Die Wirkung ist entscheidend.
Das tiefe Verständnis über die Logik von Macht entscheidet über den Umgang damit.
Die Natur des Kampfes
Es liegt in der Natur des Kampfes, dass der/die Intelligentere, Schnellere und Beweglichere am Schluss immer gewinnen wird - der Tropfen höhlt den Stein.
Die Kultivierung der Aufmerksamkeit bzw. der Sensibilität der Sinne sind, um einen Kampf zu gewinnen, grundlegend. Eine solche Betrachtung des Kampfes, der Macht und der Gewalt in einen Menschen zu implementieren, ist ein wahrer Garanten für eine nachhaltige Gewaltprävention.
Ein Mensch beginnt auf diese Art, den Respekt vor der Schöpfung auf einem ihm tief relevanten Kontext zu integrieren. Automatisch wird er friedliebend und setzt sich mit seinen Fähigkeiten Gewalt auszuüben und das damit verbundene Selbstbewusstsein für Gerechtigkeit bzw. für die Schwächeren ein. Ein solcher Mensch beginnt, einen harmonisierenden Effekt auf seine Umwelt zu haben. Dies ist ein ganz natürlicher Prozess und kommt von innen. Ehrenmann und Ehrenhaftigkeit wird als wahre Männlichkeit erkannt. Brutales dreinschlagen und primitive Machtdemonstration wird als dumm und schwach entlarvt.
Die rationale Erkenntnis ist aus dem Menschen selbst heraus gewachsen.
Es ist die einzige nachhaltige Form, die enorme Kraft diese Urtriebes in eine konstruktive Bahn zu lenken.
Kampfkunst
Ein Junge lernt im Kampfsport sein zerstörungs-Potential kennen und dadurch auch seine eigene Verletzlichkeit. Damit wächst der Respekt von seinem Gegenüber auf natürliche Weise. Denn er weiss, dass es nicht darauf ankommt, wie viel Muskeln jemand hat und wie laut jemand schreien kann, um jemanden zu besiegen bzw. zu verletzen. Diese Tatsache ist in der Gewaltprävention essentiell.







